Niedersächsischer Forschungsverbund Gestaltung altersgerechter Lebenswelten

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Save the Date - GAL Abschlusssymposium am 18./19.09 2013



Alle weiteren Informationen finden Sie unter http://www.altersgerechte-lebenswelten.de/Abschlusssymposium.66.0.html. Anmeldungen sind in Kürze möglich.

Zusammenfassung von GAL

Ausgangslage

Informations- und Kommunikationstechnik für altersgerechte Lebenswelten ist von hoher gesellschaftlicher Relevanz, sowohl im Hinblick auf die Lebensqualität breiter Schichten der Bevölkerung als auch für die Weiterentwicklung der Wirtschaft des Landes Niedersachsen.

Zielsetzung

Ziel des Niedersächsischen Forschungsverbunds zur Gestaltung altersgerechter Lebenswelten - Informations- und Kommunikationstechnik zur Gewinnung und Aufrechterhaltung von Lebensqualität, Gesundheit und Selbstbestimmung in der zweiten Lebenshälfte - (GAL) ist es,

  • neue Verfahren der Informations- und Kommunikationstechnik für altersgerechte Lebenswelten zu identifizieren, weiterzuentwickeln und zu evaluieren (inhaltliche Zielsetzung) sowie
  • die einschlägigen niedersächsischen Forschungseinrichtungen in die Lage zu versetzen, sich federführend an größeren nationalen oder internationalen Forschungsvorhaben zu dieser Thematik beteiligen zu können (forschungsstrategische Zielsetzung).

Für die Jahre 4 und 5 sind weitere Schwerpunkte in der Forschungsarbeit vorgesehen. Im Einzelnen sind dies:

  • Technologische/methodische Innovation: Grundlagenorientierte Untersuchung von in den Jahren 1-3 als relevant identifizierten technischen und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen;
  • Transfer in die Lebenswelt alter Menschen: Ausgewählte Funktionsprototypen sollen in konkrete Lebens- und Wohnumgebungen integriert und systematisch evaluiert werden ("neue Lebensweisen");
  • Transfer in Versorgungsstrukturen: Assistenzsysteme sollen in ausgewählten Versorgungsszenarien/  prozessen erprobt und - in Zusammenarbeit mit geriatrischen Kliniken, Pflegeeinrichtungen und anderen Leistungserbringern in Niedersachsen - neue Möglichkeiten für assistierende Technologien systematisch ausgelotet werden ("neue Versorgungsformen");
  • Aufbau einer langfristigen Probanden-Kohorte: Um die Wirkungen des Einsatzes assistierender Technologien besonders im ländlichen Raum verlässlich untersuchen zu können, soll eine Langzeituntersuchung (Gutachtervorschlag Region Vechta) vorbereitet werden.

Projektpartner

Gruppenfoto der Partner beim Gesamt Kick-off Treffen

Der Forschungsverbund GAL wird von den folgenden Einrichtungen getragen: OFFIS - Institut für Informatik (Oldenburg), Technische Universität Braunschweig, Medizinische Hochschule Hannover, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Kompetenzzentrum HörTech (Oldenburg), Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie, Abteilung Hör-, Sprach- und Audiotechnologie (Oldenburg), Zentrum Altern und Gesellschaft der Hochschule Vechta, Universität Osnabrück, Forschungsgruppe Geriatrie der Charité (Berlin), Universität Jena, Klinikum Oldenburg, St. Bonifatius-Hospital Lingen.

Die Sprecher des Forschungsverbunds sind Prof. Dr. Reinhold Haux (Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik der TU Braunschweig und der MHH), Prof. Dr.-Ing. Andreas Hein (OFFIS), Prof. Dr. Harald Künemund (Zentrum Altern und Gesellschaft, Universität Vechta) und Prof. Dr. Dr. Gerald Kolb (St. Bonifatius-Hospital Lingen).

Der Forschungsverbund Gestaltung altersgerechter Lebenswelten dankt dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur für die Förderung (2008 - 2013) im Rahmen des Niedersächsischen Vorab (ZN 2701).